Wie sieht ein Anerkennungsbescheid aus? Ein Beispiel aus dem Bereich der IHK FOSA.

Nicht nur im Handwerk erhalten immer mehr Unternehmen Bewerbungen mit beigefügtem Anerkennungsbescheid – auch im Bereich der IHK-Betriebe wächst die Zahl der Berufsanerkennungen stetig: Zwischen 2012 und 2016 haben mehr als 86.000 Menschen bei der IHK FOSA, die als Zentralstelle die Anerkennungsprüfung für fast alle Industrie- und Handelskammern durchführt, die Anerkennung ihres ausländischen Berufsabschlusses beantragt¹.

Grund genug, dass wir uns heute einen typischen Anerkennungsbescheid der IHK FOSA einmal näher ansehen wollen.

Die Qualifikationen präzise abbilden

Ebenso wie im Handwerk folgen auch die Anerkennungsbescheide der IHK FOSA einem immer gleichen Grundaufbau, mit dem die individuellen beruflichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten des bzw. der Antragstellenden präzise angebildet werden:

  • Der Bescheid legt dar, wann und wo der oder die Antragstellende seinen ausländischen Berufsabschluss erworben hat.
  • Er führt einschlägige Berufserfahrungen und zusätzliche Qualifikationsnachweise auf.
  • Wenn es relevante Unterschiede zwischen dem ausländischen Berufsabschluss und dem deutschen Referenzberuf gibt, werden diese detailliert aufgelistet.

Klicken Sie auf die einzelnen Bilder, um sich einen typischen Anerkennungsbescheid im Vollbildmodus erläutern zu lassen.

Anerkennungsbescheid der IHK FOSA (Beispiel)

 

Unser Beispielbescheid stammt von einer Fachkraft, die in Ägypten eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert hat und bereits über erste einschlägige Berufserfahrung verfügt. Die IHK FOSA bescheinigte der Fachkraft die volle Gleichwertigkeit ihrer Ausbildung mit dem deutschen Referenzberuf.


¹Quelle: IHK FOSA

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